Interview mit Mandy Forth über ihren Weg bei Miracle Soul Academy
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Was waren deine Herausforderungen, als du zu mir kamst?
Ich hatte sehr starke Depressionen und Panikattacken. Die hatte ich, seit ich 15 Jahre jung bin. Ich habe versucht, es über normale Therapie und gängige Möglichkeiten in den Griff zu bekommen, aber es hat nie richtig hingehauen. Alle zwei Jahre musste ich hin, weil es von neuem ausgebrochen ist. Mit 24 hatte ich dann meine Diagnose, dass ich kurz vor einem Burnout stehe.
Ich war damals in der Logistik tätig und es war überhaupt nicht meins. Ich habe das nur gemacht, um anderen zu beweisen, dass ich stark bin, aber ich war sehr unglücklich. Damit habe ich mich selbst unterdrückt und verbogen- das war dann das Resultat. Mit 25 habe ich angefangen, mich mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen und bin zur Spiritualität gekommen. Ich habe gespürt, dass das wahr und stimmig für mich ist, habe mich aber lange nicht getraut, diese Seite an mir zu zeigen, weil ich dachte, ich werde abgelehnt und dafür verurteilt.
Wie hat sich das bei dir konkret gezeigt?
Ich hatte sehr viele Probleme: finanziell, beruflich, familiär und in Beziehungen. Ich hatte physische Schmerzen, Magenschmerzen, konnte mich an manchen Tagen nicht bewegen. Als ich die Diagnose „kurz vor Burnout“ bekam, wusste ich manchmal nicht mehr, wie ich die Kaffemaschine bediene oder wie ich meine Beine bewegen kann- dass die Psyche sowas mit einem macht, ist schon heftig. Wenn man für sich so lange den falschen Weg geht, dann schaltet der Körper irgendwann als letzte Instanz ein, sodass es nicht mehr weitergeht.
Und dann bist du zu mir gekommen. Wie ist das passiert?
Ich war auf Tik Tok schon in dieser Bubble mit Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität. Ich habe mir viele Videos angeschaut, bis ich irgendwann dich auf meiner For You Page hatte. Ich habe mir deine Videos angeschaut, die immer häufiger kamen- bis ich gefühlt nur noch deine Videos sah- das war krass! Ich ging dann öfter in deine Lives und habe so stark mit dir räsoniert. Du hast eine besondere Art an dir, die einfach anzieht und ich liebe deinen Humor! Du bist nicht so ernst wie viele andere und dadurch kann man mit dem, worüber du sprichst, noch viel besser mitgehen. Ich spürte- sie meint es ernst und dann habe ich dir geschrieben und mich bei dir angemeldet.
Dann haben wir in Challenges und im 1:1 zusammen gearbeitet. Was hat sich denn bei dir in dieser Zeit geändert?
Also, ich muss sagen am Anfang hat es gedauert und ich war teilweise etwas unsicher. Aber ich habe gespürt, dass mir diese Sessions unglaublich gut getan haben. Ich habe mich viel besser gefühlt. Es war wie Wellness. Wellness für die Seele. Also habe ich weitergemacht und dem Prozess vertraut. Nach einer kurzen Pause bin ich wieder eingestiegen –und da ging es dann unglaublich schnell ab.
Ohne dass ich wusste wie mir geschah, hat sich eine unglaubliche Veränderung manifestiert. Plötzlich haben sich neue Möglichkeiten aufgetan, von denen ich nicht zu träumen gewagt habe oder nie erwartet hätte, dass es so schnell passieren kann. Ich habe eine unglaubliche Veränderung im Bezug auf meinen Beruf und meine beruflichen Möglichkeiten erfahren und zum ersten Mal im Leben gehe ich den Weg meiner wahren Berufung. Das fühlt sich so unglaublich und überwältigend an! Gelichzeitig fühlt es sich so leicht an. Alles reiht sich sozusagen aneinander – wie einzelne Glieder, die sich leicht zusammenfügen, weil es einfach stimmig ist. Ich fasse unglaublich schnell neue Dinge auf, weil es etwas ist, was zu mir gehört. Das spüre ich.
Meine physische und psychische Gesundheit haben sich auch extrem verbessert- ich habe keine solchen Depressionen mehr wir früher und wenn ich doch mal ein Tief habe weiß ich, wie ich damit arbeiten und es auflösen kann. Die Beziehungen zu meinem Umfeld haben sich auch sehr verändert. Ich ziehe ganz andere Menschen in mein Leben und werde ganz anders wahrgenommen. Sogar meine Familie ist offen für gewisse Themen geworden- wie zum Beispiel Spiritualität. Und das, obwohl sie früher ziemlich festgefahren waren.
Aber das allerheftigste ist eine Begebenheit, die mir letztens erst passiert ist. Ich glaube, dass es mit unseren Rauhnachtssessions zusammenhängt. In einer Session habe ich in den Raunächten- also um den Jahreswechsel- einen blauen Schmetterling gesehen, den ich auch damals in mein Rauhnachtstagebuch gezeichnet hatte. Vor einigen Wochen war ich dann mit einer Freundin in einem Gewächshaus, wo wir schöne Fotos machen wollten. In diesem Gewächshaus waren auch viele Schmetterlinge. Besucher haben versucht, diese mit verschiedenen Sachen anzulocken, aber ich hatte gar nichts in meiner Hand. Plötzlich flog ein wunderschöner riesengroßer blauer Schmetterling zu mir und setzte sich auf meine Handfläche. Er kam zu niemandem außer mir- und das, obwohl andere eben versucht haben, ihn anzulocken. Dieser Schmetterling sah genauso aus wie der aus meinem Rauhnachtstagebuch. Alle haben mich und meine Hand fotografiert, weil es so wunderschön und magisch aussah.
Dieser Schmetterling war für mich damals ein Zeichen der Klarheit und Wahrheit, die aus dem Verborgenen an die Oberfläche kommt. Später bin ich dann mit meinem Auto gefahren und zu meinem Ärger gabs ganz viele Umleitungen, weil die Straße gesperrt war. Aufgrund dieser Umleitungen bin ich dann ganz andere Umwege gefahren. Aber genau über diese Umwege sollte ich eine Wahrheit aufdecken, nach der ich mich schon so lange gesehnt habe. Ich war nämlich in einer Beziehung, in der ich spürte, dass was nicht stimmte, aber ich wusste nicht was. Als ich also über diese Umleitungen fuhr, traf ich zufällig- was natürlich kein Zufall war- einen Mann, der sich als der Vater meines Exfreundes entpuppen sollte und den ich davor nur einmal in meinem Leben gesehen hatte. Wir kamen ins Gespräch und er erzählte mir von einer Wahrheit über meinen damaligen Partner, die vieles ans Licht brachte und eine große Lüge aufdeckte. Endlich hatte ich Klarheit über diese Situation und ich konnte endlich eine Entscheidung für mich treffen.
Das hat mir letztendlich bewiesen- Magie ist echt und man darf seinem eigenen Weg vertrauen.
War das anstrengend?
Teilweise ja, teilweise nein. Oft war es anstrengend hinzuschauen, aber danach hatte ich immer das Gefühl, dass einem eine riesige Last von den Schultern fällt.
Was hat dir am meisten geholfen?
Hmm, das ist eine schwierige Frage. Wir machen ja vieles und es fließt von allem was in den Prozess mit rein. Was mir glaube ich am allermeisten hilft, ist unsere Gruppe. Das gibt einem super viel Halt und man ist mit den Themen nicht allein. Denn genau das lässt einen auf der Spur bleiben, was eben die ganzen Dinge ins Rollen bringt, weil man sich damit für den Prozess entschieden hat.
Was hat dich an dir am meisten überrascht?
Ich glaube, dass ich immer mehr anfange, zu mir zu stehen und meine Wahrheit zu sprechen und zu zeigen.
Wo bist du jetzt im Vergleich zu vorher?
Ich bin auf einem komplett neuen Weg, der sich gerade vor meinen Augen entfaltet. Ich gehe in eine Richtung, wo ich im Leben das machen darf, was mich erfüllt. Und das ist ein unbeschreibliches Gefühl.
Was würdest du den Menschen wie dir, die das jetzt lesen, raten- mit der Erfahrung und dem Wissen, das du jetzt hast?
Schreibt Elena. Erstmal würde ich raten, dass man nicht aufhören und aufgeben sollte, auch wenn man meint, dass es aussichtslos ist. Auch wenn man feststeckt- es ist so wichtig dranzubleiben, und genauso wichtig ist es, sich Unterstützung zu holen- egal wie. Und dafür- wie gesagt- schreibt Elena an. Das wird die beste Entscheidung eures Lebens sein. Für mich war es auf jeden Fall die beste Entscheidung und ich bin mir sicher- für viele andere da draußen auch!
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